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Die Durchführung des Projektes ist zu Ende gekommen.

2012-06-28

Die Durchführung des Projektes „Herbst des Mittelalters – Frühling der Renaissance – kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungsreihe" ist zu Ende gekommen.

 

Seit März 2011 bis zum Ende Juni 2012 wurden alle von den früher geplanten kulturell- wissenschaftlichen Ereignissen veranstaltet.

Erinnern wir uns daran, dass zu den wesentlichen Punkten des Projektes die Realisierung einer Museumsaustellung, fünf Reihen von Handwerkerwerkstätten, eine Reihe von Bildungstreffen für Jugendliche, wissenschaftliche Tagung zusammen mit der Veröffentlichung von Tagungsmaterialien, fünf Konzerte sowie Workshops der Musik des Mittelalters und der Renaissance und zwei große Freilichtveranstaltungen gehörten.

Dank dieser Vielfalt konnten von den Ergebnissen des Projektes viele Personen in jedem Alter und mit verschiedenen Interessen profitieren. Im Programm des Projektes standen nämlich Ereignisse, die sowohl für das breite Publikum bestimmt wurden als auch Angebote für Wissenschaftler, die Spezialisten für Forschung im Bereich der Geschichte des Mittelalters und der Renaissance sind.

Bildungsereignisse – Handwerkerwerkstätten im Ethnografischen Museum, die von Handwerkern geführt wurden, die sich auf das alte Handwerk spezialisieren, sowie Bildungstreffen im Rathaus von Tarnów, die eine wertvolle Ergänzung des Lehrplanes für das Fach Geschichte bildeten, genossen ein großes Interesse der Schulen und wiesen damit darauf hin, dass derart Veranstaltungen auch in der Zukunft wünschenswert sind. Die Teilnehmer dieser Reihe waren nämlich Schüler der Grundschulen, Gymnasien, Oberschulen sowie Studenten der Hochschulen in Tarnów. Wir freuen uns sehr darüber, dass jedes Mal im Museum Gruppen aus Integrationsklassen, Sonderpädagogischen Einrichtungen und Therapeutischen Werkstätten zu Gast waren. Der offenkundige Vorteil, der in einer langen Zeitperspektive spürbar wird, ist die starke Betonung der Vorhandenseins eines interessanten Bildungs-und Werkstattangebotes nicht nur für Kinder und Jugendliche sowie eine Arbeitserfahrung mit geistig behinderten Personen.

Nicht ohne Belang für die Empfängerzahl des Ereignissen des Projektes war die Tatsache, dass die Mehrheit der Veranstaltungen kostenlos war (die Eintrittskarten wurden nur für die Veranstaltung das Europäische Rittertreffen und für die Ausstellung in Dêbno verkauft). Die Durchführung des Projektes bereicherte auf bedeutende Art und Weise das Angebot des Bezirksmuseums in Tarnów und führte neue, wertvolle Elemente in die kulturelle Landschaft der Stadt und Region ein.

Die Menge, Qualität sowie die Intensität der Projektveranstaltungen hatten zur Folge die Aufrechterhaltung eines erheblichen Interesses an dem Museumsangebot sowie an den Ereignissen, die im Rahmen der Satzungsaktivitäten des Bezirksmuseums in Tarnów realisiert wurden.

Insgesamt kann man die Zahl der Empfänger des Projekts auf ein Dutzend Tausend Besuchern schätzen. Die überwiegende Mehrheit der Besucher bildeten die Einwohner von Tarnów und Ma³opolska, obwohl auch nicht an den Teilnehmern aus anderen Regionen Polens sowie aus Ungarn, aus der Slowakei und aus Tschechen fehlte.

Jede Projektveranstaltung hatte ihren eigenen Charakter und ihre Ziele, die die Veranstalter versuchten durchzuführen. Die Ausstellung „ Im Kriegsnot „ („ W wojennej potrzebie"), die auf dem Schloss in Dêbno organisiert wurde, hat vor allem diejenigen versammelt, die sich für die mittelalterlichen Waffen interessieren. Vom zusätzlichen Wert war die Integration um die Ereignisse in Dêbno der für die Bewegung von historischen Rekonstruktionen engagierten Geschichteliebhaber. Dank dem wurde das Bezirksmuseum in Tarnów ein Partner bei der Organisation und Durchführung eines lebendigen Geschichteunterrichts, der auf Workshops und Präsentationen von Soldatenbewaffnungen und Ausrüstungen beruhte. Der Höhepunkt des Projektes waren „ die Europäischen Ritterstreffen" (Europejskie Spotkania Rycerskie), die auf sich die Aufmerksamkeit des zehntausendsten Publikums angezogen haben indem sie die Position des Museums in Tarnów bestärkten und seine Organisationsmöglichkeiten im Rahmen der Events bestätigten.

Warm und positiv wurde der Sammelband, eine Tagungsveröffentlichung " Religiöse und gesellschaftliche Kultur in Ma³opolska vom 13. bis zum 16. Jahrhundert („Kultura religijna i spo³eczna Ma³opolski od XIII do XVI wieku") angenommen, der auf über zweihundert Seiten ein Dutzend von wissenschaftlichen Artikeln präsentierte, deren Autoren junge Wissenschaftler nicht nur aus den Universitäten in Ma³opolska sind . Einerseits zeigte diese Veröffentlichung das intellektuelle Potenzial der jungen Wissenschaftler, andererseits ergänzte sie das Wissen über das mittelalterliche und neuere Ma³opolska.

Das Projekt war erste so umfangreiche und mehrdimensionale Herausforderung, die im Bezirksmuseum in Tarnów durchgeführt wurde. Die Entscheidung darüber, welche konkreten Veranstaltungen realisiert werden sollen sowie über den Veranstaltungsplan folgte aus Erfahrungen der Autoren des Projektes. Neue Erfahrungen, die im Laufe seiner Durchführung erworben wurden, werden mit Sicherheit im Museum in der Zukunft ausgenutzt.

Herbst des Mittelalters - Frühling der Renaissance - kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungsreihe.

Das Projekt wird von den Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Operationellen Programms für den Zeitraum 2007-2013 kofinanziert.

Das Projekt wird von den Mitteln der Woiwodschaft Ma³opolska kofinanziert




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Über das Projekt

„Herbst des Mittelalters – Frühling der Renaissance – Reihe der kulturellen und wissenschaftlichen Veranstaltungen".   Bis Juli 2012 wird das Bezirksmuseum in Tarnów...
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