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Über das Projekt

„Herbst des Mittelalters – Frühling der Renaissance – Reihe der kulturellen und wissenschaftlichen Veranstaltungen".

 

Bis Juli 2012 wird das Bezirksmuseum in Tarnów [Muzeum Okręgowe w Tarnowie] die Veranstaltungen im Rahmen des Projektes „Herbst des Mittelalters – Frühling der Renaissance – Reihe der kulturellen und wissenschaftlichen Veranstaltungen" organisieren. Die Verwirklichung des Projektes ist dank der Finanzierungshilfe der Europäischen Union im Rahmen des Operationellen Programms der Regionalpolitik Małopolska für Jahre 2007-2013 und der finanziellen Mittel der Woiwodschaft Małopolskie möglich.

Angesichts der neuen Herausforderungen im Bereich des Geschichteunterrichts, sowohl in Bezug auf immer breiteres Wissens zum Thema des Mittelalters, als auch zu Thema des polnischen „goldenen Zeitalters", auf der Suche nach neuen, den Empfängern entsprechenden Weisen der Darstellung der polnischen Geschichte, setzt das Projekt die Realisierung der Unternehmen voraus, an denen die Liebhaber der Geschichte von Małopolska (Kleinpolen) in jedem Alter teilnehmen können.

Der Leitgedanke der Unternehmen, die im Rahmen des Projektes realisiert werden, ist die Vorstellung und Promotion der materiellen und immateriellen Kultur von Małopolska (Kleinpolen). Diese Region spielte eine nicht zu unterschätzende Rolle im Zeitraum des Niedergangs des Mittelalters und des Anfangs der Renaissance im Hintergrund von Polen und Europa im damaligen Zeitalter. Von großer Bedeutung ist ebenfalls die Tatsache, dass die Reihe der wichtigeren architektonischen Denkmäler von Małopolska gerade aus diesem Zeitraum stammt. Im Jahre 2011 fallenden Jahrestage: der 480-Jahrestag der Schlacht bei Obertyn und der 450-Jahrestag des Todes von Hetman Jan Tarnowski sind außerdem eine gute Angelegenheit, durch Realisierung des Projektes, die Person des Hetmans, der ein Vorläufer des europäischen Gedanken war, unvergesslich zu machen.

Die Veranstalter laden alle Personen, die an den mit diesem Projekt verbundenen Unternehmen Interesse haben, ins Schloss in Dębno, ins Rathaus und ins Ethnografische Museum ein.

Seit April 2011 lädt das Bezirksmuseum (Muzeum Okręgowe) recht herzlich ins Schloss in Dębno zur Ausstellung zum Thema der Geschichte der Bewaffnung ein, die die Entwicklung der Bewaffnung im Zeitraum des Mittelalters und der Renaissance darstellen wird. Die interessantesten Ausstellungsstücke sind die Repliken der Bewaffnung und die Rüstungen. Die Ausstellung wird mit den Schautafeln ergänzt, die uns über Geschichte und über besondere Bedeutung der Region von Małopolska im Zeitraum vom 14. bis 16. Jahrhundert informieren werden; die Tafeln zeigen uns auch die Veränderungen im Bewusstsein, die auch zu den Veränderungen in den Kriegsführungstechniken im Zeitraum der Wende zwischen dem Mittelalter und der Renaissance geführt hat. Die Veranstalter hoffen auch darauf, dass die Ausstellung nicht nur interessant ist, sondern auch dazu beiträgt, dass die architektonische Perle – das Schloss Dębno – noch mehr an seiner Attraktivität gewinnt. Die Ausstellung kann von April 2011 bis Juni 2012 besucht werden.

Ethnografisches Museum in Tarnów organisiert einen Workshop, der den Teilnehmern Möglichkeit gibt, die Geschichte zu „berühren" und alte handwerklichen Techniken kennen zu lernen. Die Dauer und die Menge der Workshops werden von der Anzahl und dem Engagement der Teilnehmer abhängig sein. Fassbinder-Workshop, Plattner-Workshop und Schmied-Workshop helfen alltägliche Probleme der damaligen Handwerker und Bauer zu verstehen, und die traditionellen Techniken der Herstellung der Sachen, die damals im Alltag notwendig waren, sollen den Teilnehmern helfen, die polnische Geschichte der Wende zwischen dem Mittelalter und der Renaissance zu begreifen. Die Empfänger dieses Teils des Projektes sind vor allem Schüler und Studenten; die Veranstalter laden aber alle ein, die sich für Rekonstruierung des Lebens in damaligem Zeitraum und für Geschichte und Ethnografie von Małopolska interessieren.

Wissenschaftliche Konferenz „Religions- und Sozialkultur von Małopolska vom 13. bis 16. Jahrhundert", das ist ein Vorschlag für einen engeren Kreis der Empfänger, die Interesse an Zustand der Forschungen der Geschichte von Małopolska haben; diese Forschungen sind von jungen Wissenschaftlern geführt, die mit verschiedenen Wissenschaftszentren in Polen und im Ausland verbunden sind. Das zusätzliche Ziel der Konferenz ist ein Versuch, die Vielfalt der Forschungen und die Integration der jungen Wissenschaftler zu präsentieren. In der Gruppe der Referenten befinden sich die Doktoren und Doktoranden, die mit den Universitäten in Białystok, Wrocław, Poznań, Kraków und auch mit Biblioteka Kórnicka (Bibliothek in Kórnik) und mit Staatsmuseum in Jerewan (Armenien) verbunden sind. Die Referate haben einen wissenschaftlichen Charakter; ihr Inhalt und der Inhalt der Diskussionen nach den jeweiligen Vorträgen werden in Konferenzmaterialien zusammengefasst und im September 2011 durch Bezirksmuseum in Tarnów herausgegeben. Die Konferenz findet im Rathaus von Tarnów vom 20. bis 21. Mai statt.

Mittelalter- und Renaissancemusik – Konzerte und Workshops

Im Schloss in Dębno werden binnen der fünfzehn Monate fünf Konzerte der alten Musik und Workshops der Musik und des Historischen Tanzes organisiert. Die Musikkultur der Jagiellonen-Epoche verdient eine Darstellung und eine breite Besprechung, darum werden hier außer klassischer Konzertform auch Musik-Workshops und Workshops des Historischen Tanzes veranstaltet. Die Organisatoren bemühen sich darum, dass die den Schloss in Dębno besuchenden Künstler, das möglich höchste künstlerische Niveau präsentieren. Man kann erwarten, dass es Hofmusik und in damaligen Zeitraum dominierende Musik, die von Kirche bestellt wurde, präsentiert wird. Für die Organisation der Konzerte ist die Sommerzeit sehr günstig, weil man zu diesem Zwecke den malerischen Schlosshof in Dębno ausnutzen kann. Die Termine der Konzerte werden von den Veranstaltern auf den Plakaten und den Internetseiten verkündet. Das erste Konzert findet planmäßig im Juni 2011 statt.

Europäisches Rittertreffen ist eine sehenswürdige, historisch-theatralische Veranstaltung, die Rekonstruktionsgruppen präsentiert, und sich auf den Jagiellonen-Zeitraum in Polen konzentriert. Im Unterschied zur bisherigen Form von „Turniej o Złoty Warkocz Tarłówny" [„Ritterturnier um Goldenen Zopf von Fräulein Tarłówna"], das bereits fünfzehn Mal stattgefunden hat, schlagen diesmal die Veranstalter eine große Qualitätsveränderung vor, die für jeden Zuschauer bemerkbar wird. Die historischen Rekonstruktionsgruppen werden im Rahmen eines streng bestimmten Programms auftreten, das mit den Zeiten und Ereignissen in Polen im 15. und 16. Jahrhundert übereinstimmt. Die zusätzliche Annahme besteht in der größeren Zugänglichkeit der Zuschauer zum Lagerplatz der Ritter und in der Interaktion mit den Darstellern. Die Veranstalter sehen die Möglichkeit der Teilnahme der Gruppen vor, die den Alltag der Menschen der Wende zwischen dem Mittelalter und der Renaissance rekonstruieren.

Die Veranstaltung findet auf dem Gebiet des Schlosses in Dębno statt. Planmäßiger Termin des Europäischen Rittertreffens: der 18. September 2011 (Ersatztermin der 25. September).

Das nächste Lernelement des Projektes ist die Reihe der Lerntreffen für Jugend. Die Veranstalter sind der Anforderungen der heutigen Jugend und der Beschränkung des Geschichteunterrichts gemäß der neusten Programmgrundlage bewusst und werden im September 2011 eine Reihe der Veranstaltungen vorschlagen, die mit der materiellen und immateriellen Kultur im Zeitraum der Wende zwischen dem Mittelalter und der Renaissance verbunden sind. Nach der Konzeption der Veranstalter sollen diese Treffen eine interessante Form haben und auf gegenseitiger Relation zwischen den Teilnehmern und dem Moderator beruhen. Die Elemente, die den Geist der Epoche besser verstehen lassen, sind Repliken der Bewaffnung (keine Ausstellungsstücke), die dazu dienen werden, das tatsächliche Gewicht der kalten Waffe zu zeigen, die vom 14. bis 16. Jh. verwendet wurde. Es werden zusätzlich Multimedia-Präsentationen mit den interessantesten Abbildungen und Unterlagen vorbereitet, die die Darstellung des Funktionierens der Gesellschaft der letzten Piasten, der Epoche der Könige von Anjou und der Jagiellonen erleichtern.

Die Veranstaltungen finden im Rathaus von Tarnów statt. Voraussichtlicher Termin der Realisierung: September – Oktober 2011.

Die letzte Veranstaltung im Rahmen des Projekts ist mittelalterlicher Jahrmark unter dem Namen „Diesen Weg sind viele Könige gegangen".

Tarnów war wahrscheinlich seit den Zeiten von Władysław Jagiełło ein Ort, wo Jahrmärkte und Märkte organisiert wurden. In Bezug auf diese Tradition wird das Museum in Tarnów eine Veranstaltung organisieren, die zur Folge haben wird, dass der Markt in Tarnów wieder zu einem mittelalterlichen Stadtzentrum wird. Auf dem Markt in Tarnów erscheinen Handwerker, Personen, die herkömmliche Speisen vorbereiten, Gaukler, Mitglieder der Rittergruppen. Der Leitgedanke der Veranstaltung ist der Versuch der Zusammenfassung und der Darstellung des Projektes, sowie der Vielfalt und des Charakters der Kultur des 15. und 16. Jahrhunderts, die heute als „alltäglich" bezeichnet werden kann. Der Jahrmarkt endet mit einem Konzert.

Die Organisierung des Jahrmarktes findet planmäßig im Juni 2012 statt.




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